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Mein Reisetagebuch.

Verwandlung

Veröffentlicht am 4. Dezember 2012 von Katharina Ferster

So langsam weichen unsere feinen Klamotten den bequemen und praktischen Sachen. So haben wir uns heute Nacht, nachdem die Mosquitos uns bereits nach dem Sonnenuntergang überfallen haben, von unseren luftigen Nachthemden verabschieden und schlafen voll vermummt in Leggins, Socken und langärmigen T-Shirts.

Duschgel gibt es schon lange nicht mehr, stattdessen eine Seife, denn die lässt sich einfacher transportieren. Schminke zerläuft in der Hitze also weg damit. Der Fön ist bereits in Miami im Mülleimer verschwunden, weil er durch die niedrigere Spannung hier in Amerika nur bedingt seinen Dienst tat.

Jetzt fehlt richtig auf, wie falsch wir gepackt haben. Anstatt Hämdchen mit Spaghettiträgern brauchen wir langärmlige T-Shirts, und statt kurzen Kleidern lange helle Hosen damit wir von der Sonne nicht verbrannt werden. Und die ist hier wirklich heftig. Ich habe sogar geschafft, Sonnenbrand durch Wolken zu bekommen und das ganze noch mit Sonnencreme...

Ich hoffe, wir werden aus Prinzessinen nicht zu den Fröschen verwandelt, wenn es so weiter geht.

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Fay muss auch im Dschungel in die Schule

Veröffentlicht am 3. Dezember 2012 von Katharina Ferster

Ja, die Ferien, die wir auf der Reise eingelegt haben sind vorbei. Nun muss Fay wieder mit dem Lernen anfangen.

Ich muss gestehen, ich habe mir nicht vorstellen können, wie schwer es ist, eigenes Kind zu unterrichten. Ich bin einfach viel zu ungeduldig und setzte viele Dinge voraus, die sie meiner Meinung nach schon verstehen oder können müsste. Ab und zu endet der Unterricht mit Tränen oder wir sind beide frustriert. Aber es gibt auch Erfolgserlebnisse, wenn Fay ihre Angst vor Zahlen überwindet oder alle Aufgaben auch ohne meine Hilfe lösen kann. Also vielen Dank an all die Lehrer, die mit so viel Geduld und Liebe unsere Kinder unterrichten.

Ich habe festgestellt, wie schwer es ist, in Deutschland an Unterrichtsmaterial zu kommen. Es gibt Übungsblätter, aber wenn man einem Kind das Dividieren beibringen will, gelange ich wirklich an meine Grenzen, wie man das Ganze kindgerecht erklärt bekommt. Das wichtigste für mich ist, dass sie verstehen kann, was sie da macht und nicht automatisch Abläufe einstudiert. Es ist aber verdammt schwer... So versuchen wir jeden Tag aufs neue diese Hürden zu meistern mal schlechter mal besser. Als Unterstützung haben wir den Onlinedienst von lernerfolg.de abonniert, so kann sie auch mal selbständig lernen.

Ich denke, viel wichtiger als Mathe oder Deutsch sind die Erfahrungen, die sie auf dieser Reise macht. Der Umgang mit Mitmenschen (es gibt ja keine Pause von mir oder ihrer Schwester), andere Sprachen, andere Kulturen, verschiedene Lebensstandards all die Erlebnisse werden ihren Horizont erweitern. Das hoffe ich zumindest.

Fay muss auch im Dschungel in die Schule
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Unser offenes Dschungelhaus

Veröffentlicht am 2. Dezember 2012 von Katharina Ferster

Unser offenes Dschungelhaus
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Wir sind endlich in unserem Dschungelhaus...

Veröffentlicht am 2. Dezember 2012 von Katharina Ferster

Wir sind endlich in unserem Dschungelhaus...

Wir sind endlich in unserem Dschungelhaus angekommen. Unsere Nachbarn sind Geckos.

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Wir sind da! Pura Vida

Veröffentlicht am 30. November 2012 von Katharina Ferster

Wir sind da! Pura Vida
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Verregnete Aussichten

Veröffentlicht am 11. November 2012 von Katharina Ferster

Nun sind wir in Italien angekommen und es regnet, es schüttet wie aus Eimern. Ganz durchnässt sind wir in Genoa in unserem kleinen Apartment in der Altstadt angekommen. Aber die Aussicht aus dem Fenster und die kleine Terrasse auf dem Dach waren atemberaubend.

Abends unten auf der Straße hat man das Gefühl gehabt, in die Vergangenheit gereist zu sein. Überall tummelten sich ein bisschen abgerissene Leute, Bettler und Verkäufer, aber irgendwie war es charismatisch.

Die Stadt hat sich am nächsten Tag in all ihrem Glanz gezeigt. Die Bauten, die engen Straßen, die Kathedrale und Kirchen waren einfach nur beeindruckend.

Leider blieb uns nur wenig Zeit, die Altstadt zu erkunden. Aber das, was wir gesehen haben, hat Eindruck hinterlassen, so dass wir uns vorgenommen haben, in diese Stadt noch ein mal zurück zu kehren.

Und es geht los über den Atlantik, das Karibische Meer nach Amerika mit MSC Poesia!

Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
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Verregnete Aussichten
Verregnete Aussichten
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We are ready to go

Veröffentlicht am 10. November 2012 von Katharina Ferster

So nun ist der Tag gekommen, wir sind abfahrbereit. Trotz Vorfreude habe ich noch ein Gefühl - Wehmut, Angst... - können wir das wirklich alles schaffen? Die Reise mit dem Schiff ist ja easy aber was kommt dann? Wir haben unser erstes Haus in Costa Rica für einen Monat gemietet. Es ist ein offenes Dschungelhaus in der Nähe von Dominical. Von hier aus wollen wir die Gegend um uns herum erkunden und Costa Rica kennen lernen. Das scheint vorerst die bestel Löung zu sein. Mal sehen, ob wir später mutiger sind und uns zutrauen, einfach von Ort zu Ort zu fahren.

Wir müssen feststellen, dass wir viel zu viele Sachen mitnehmen wollen. Ein bisschen Spielzeug für die Kinder, damit sie nicht so Heimweh haben und auf gewohnte Sachen zurückgreifen können, Kosmetikartikel (wahrscheinlich werde ich die Hälfte gar nicht brauchen), Handtücher, Klamotten für das Schiff (man will ja einigermaßen aussehen) und für den Dschungel, Medikamente und Kleinkram wie Wäscheklammern. Alles in allem ergibt es zwei große und zwei kleine Rucksäcke.

Ich bewundere Nadin Hudson, wie sie mit nur einem Rucksack zu viert gereist sind. Es ist mir schwer gefallen, all unsere Sachen auf nur 4 Rucksäcke zu reduzieren. Mal sehen, was unterwegs noch rausfliegt...

We are ready to go
We are ready to go
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Herbst in der City

Veröffentlicht am 16. Oktober 2012 von Katharina Ferster

So lange genießen wir den Herbst in Riga. Es ist was ganz neues für mich, den ganzen Tag mit den Kindern zu verbringen und ganz normale Sachen zu machen wie Kochen, Aufräumen, spazieren gehen.

Der Herbst verbreitet eine melancholische Stimmung - es ist alles ruhig, alle sind in sich gekehrt, es ist ganz still in der Großstadt.

Aufgenommen mit meinem IPad
Aufgenommen mit meinem IPad
Aufgenommen mit meinem IPad
Aufgenommen mit meinem IPad
Aufgenommen mit meinem IPad
Aufgenommen mit meinem IPad
Aufgenommen mit meinem IPad

Aufgenommen mit meinem IPad

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Adventskalender anderer Art

Veröffentlicht am 12. Oktober 2012 von Katharina Ferster

Damit die Zeit bis zur Reise schneller vergeht, haben die Kinder eine Art Adventskalender gebastelt. Es gibt für jeden Tag ein Bild, wie sie sich unsere Reise vorstellen, was sie alles sehen und erleben möchten.

Es hängen 29 Kärtchen an der Tür...

Adventskalender anderer Art
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O la la

Veröffentlicht am 10. Oktober 2012 von Katharina Ferster

Heute waren wir in der Stadt bummeln. Eigentlich genzwundendermaßen, denn ich habe Karten für eine falsche Theatervorstellung gekauft.

Unterwegs sind wir an einem Schaufenster vorbeigelaufen und uns ist ein Reiseangebot ins Auge gesprungen. Angeboten wurde eine Kreuzfahrtreise von Genoa nach Brasilien -- 17 Tage zu einem unschlagbaren Preis. Nun kam wieder die Karte zum Einsatz und ich musste feststellen, dass wenn man in Brasilien war, müsste man theoretisch dort bleiben, weil dieses Land so unglaublich groß ist und Fluge in andere Länder viel zu teuer sind. Das war irgendwie enttäuschend.

Einige Stunden im Internet und wir haben ein anderes Angebot ausfindig gemacht. Es war eine Überführungsfahrt mit MSC Poesia von Genoa nach Fort Lauderdale und der Preis war genau so unschlagbar wie im Angebot in der Stadt. Woooohooo! Nach einigen Berechnungen und Recherchen stand fest - wir fahren mit dem Kreuzfahrtschiff nach Miami, besuchen unterschiedliche Länder und von dort aus fliegen wir nach Costa Rica.

Und mein bester Freund begleitet uns.

Die Begeisterung war so groß, dass wir nicht wussten, wie wir den Monat bis zur Reise noch aushalten sollten.

Aber das Ziel war gesetzt!

Übrigens, wir konnten doch noch ins Theater in eine spätere Vorstellung und sie war sehr gelungen.

O la la
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